„Mein Haus, mein Auto, mein Boot“  – sicher kennen Sie die entsprechende Werbung oder? Ich will gar nicht leugnen, dass diese Dinge in unserer Gesellschaft als Statussymbolen gelten, nur … und das tut mir jetzt wirklich leid … glücklich machen sie leider nicht. Jedenfalls nicht langfristig. Beispielsweise hat der Wissenschaftler Peter Schwarz vor einigen Jahren herausgefunden, dass die Höhe des Einkommens unwichtiger ist als die Tatsache, mehr als der Nachbar zu verdienen. Überhaupt nimmt die Zufriedenheit der Menschen nur bis zu einem Einkommen von etwa 65.000 Euro zu, danach tut sich nicht mehr viel. Das gleiche gilt im Übrigen auch für Haus und Auto – Hauptsache größer als das Umfeld, das tut der Psyche gut.

Das Glück wohnt in der kleinsten Hütte - Hauptsache das Haus vom Nachbarn ist nicht schöner. © Pixabay
Das Glück wohnt in der kleinsten Hütte – Hauptsache das Haus vom Nachbarn ist nicht schöner. © Pixabay

Bei den Dänen, die als das glücklichste Volk weltweit gelten, vermutet man übrigens, dass vor allem Vertrauen und Ehrlichkeit zu diesem Zustand führen sowie die Abwesenheit von Neid und Habgier. Ein ausgeprägtes soziales Netz fängt die Dänen auf, es gibt keine großen Einkommensunterschiede, es herrscht ein hoher Lebensstandard und die Work-Life-Balance stimmt – auch für Frauen.

Glück liegt zur Hälfte in den Genen

Übrigens ist die Veranlagung zum Glücklichsein zu 50 Prozent von unseren Genen „vorbestimmt“, lediglich zehn Prozent tragen die Lebensumstände dazu bei. Machen Sie sich also keine Gedanken, wenn Sie ein kleines Auto fahren, in einer Mietwohnung leben und höchstens ein Schlauchboot besitzen. Aber um die restlichen 40 Prozent sollten Sie sich kümmern, für die ist nämlich jeder selbst verantwortlich. Und natürlich haben die Wissenschaftler auch erforscht, was man hier tun sollte, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. In aller Kürze: Pflegen Sie Ihre sozialen Beziehungen, denken Sie positiv, seien Sie dankbar, freuen Sie sich an kleinen Dingen und setzen Sie sich machbare Ziele. Dann wird das schon!

Ihr
Andreas Nemeth

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