Weiter so, kann ich da nur sagen! Denn, auch wenn die Überschrift in unseren Breitengraden eher einen negativen Beigeschmack hat, mal ganz ehrlich: Warum muss man sich das Leben eigentlich schwer machen? Warum ist nur gut, was mit Mühe, unter Schweiß und Tränen erreicht wurde? Warum ist die Leistung desjenigen, dem etwas mühelos von der Hand geht, weniger wert als die eines Menschen, der sich quälen muss? Nun, das liegt am Ur-Protest gegen die Leichtigkeit des Seins.

Es ist nicht schlimm, scheinbar schwerelos durch das Leben zu tanzen. © Pixabay

Es ist nicht schlimm, scheinbar schwerelos durch das Leben zu tanzen. © Pixabay

An diesem Ur-Protest hängt eine Vielzahl von weiteren Protesten, die uns das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen können. Ich stelle in meinem Umfeld gern die Frage, ob das Leben ein Spiel oder ein Kampf ist. Und meist lehnen die Menschen die Definition des Lebens als ein Spiel ab – das macht deutlich, wie groß der Protest gegen die Leichtigkeit des Seins ist. Es gibt sogar Menschen, denen es peinlich ist, wenn ihnen etwas leichtgefallen ist, obwohl genau dies ein Zeichen für ein glückliches Leben sein könnte.

Leistung kann auch leicht fallen

Leichtigkeit des Seins bedeutet nicht, dass wir keine Leistung für unsere Erfolge bringen dürfen. Ohne Leistung läuft auf dieser Erde nicht allzu viel. Glück und Erfolg haben immer etwas mit Leistung zu tun. Aber: Muss diese Leistung mühsam erbracht werden oder kann ich sie auch leicht, angenehm und geschmeidig erbringen?

Machen Sie es sich nicht unnötig schwer. Nein, freuen Sie sich, wenn es wie geschmiert läuft! Wenn Sie Sport treiben, ohne dass es schmerzt und Sie dabei  vielleicht sogar Spaß haben, ist die Bewegung deswegen nicht weniger wert! Wer mit Freude zur Arbeit geht oder sein Unternehmen mit dem Gefühl der Erfüllung führt, ist einfach frei vom Ur-Protest gegen die Leichtigkeit des Seins und damit einem glücklichen Leben ein gutes Stück näher als andere.

Ihr
Andreas Nemeth 

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