Auf die Euphorie folgt oft innere Leere. © DWP - Fotolia.com

Auf die Euphorie folgt oft innere Leere. © DWP – Fotolia.com

Jeder von uns hat Dinge, die ihn begeistern. Davon zeugen zum Beispiel tosender Applaus nach einer Theateraufführung, johlende Fußballfans im Stadion und in Ohnmacht fallende Teenager bei Popkonzerten – sämtlich Exempel für überbordende Begeisterung.

 

Doch oft ist bereits beim Verlassen des Veranstaltungsorts in den Gesichtern der eben noch jubelnden Menge nichts mehr von Euphorie des doch gerade erst zu Ende gegangenen Erlebnisses zu entdecken. Häufig sind die Gesichter nach einem solchen Spektakel sogar besonders leer. Menschen, für die der Applaus zum Beruf gehört, wie Schauspieler oder Sänger, kennen das Phänomen, das sich anschließt, in extremer Form: Manche fallen nach dem Auftritt in ein dunkles Loch – die Show ist vorbei, keiner applaudiert, der Protagonist fühlt sich wertlos.

 

Das Problem: Diese Ereignisse basieren lediglich auf äußerer Begeisterung, die keine nachhaltige Wirkung entfaltet und das Innere der Menschen nicht wirklich berührt. Um das zu ändern, müssen Menschen ihr inneres Begeisterungspotenzial entdecken und entfachen – dann können nicht nur die oben genannten Events, sondern auch ein Gespräch dazu führen, dass man sich auf seiner Begeisterungsskala nach oben bewegt.

 

Also machen Sie sich daran, Ihre innere Begeisterung aufzuspüren. Dann entfacht der nächste Theaterbesuch, das kommende Fußballspiel oder heiß ersehnte Popkonzert nicht nur ein Strohfeuer, sondern wird zu einem bleibenden Begeisterungsquell.

 

Ihr

Andreas Nemeth